KRIEG UND WÄSCHE

EINE INSTALLATION ZUM FRIEDEN

Wäsche waschen als globales Phänomen symbolisiert für mich seit langem Frieden, Reinheit und Hoffnung. Historische Bahnschwellen aus der Eifel bilden das negative Gegengewicht. Sie symbolisieren den Krieg, das sinnlose Vernichten von Leben und Werten im Interesse weniger Machthabender – ebenfalls leider ein globales Phänomen. Eisenbahnstrecken wurden und werden immer für den Transport von Soldaten und Kriegsmaterial benötigt oder sogar – wie in dem Fall meiner über 100 Jahre alten Schwellen – eigens dafür gebaut. Die Originalfotografie einer bizarren Schützengrabenhochzeit 1917 in der Ukraine ergänzt die Installation: die Braut ist abwesend in der Heimat, während ein verkleideter Mann ihre Rolle spielt. Solche Trauungen haben stattgefunden, um die Frauen zuhause im Falle des Todes ihrer Geliebten finanziell und moralisch abzusichern.
Meine Installation war bereits in Kassel, Köln und Leverkusen zu sehen und wird Pfingsten 2025 in Vianden/Luxemburg an der Konschtour teilnehmen.

ZuM PROJEKT

“Man könnte mich Installatografin nennen.“

TERMINE 2026

ECHANGE PARIS/BONN : NATURA MORTA

ECHANGE PARIS/BONN : NATURA MORTA

Austauschprojekt des BBK Bonn Rhein-Sieg
Galerie du Génie de la Bastille
126 rue de Charonne, 75011 Paris
28.10. - 02.11.2025, Di – Fr 14 – 20 Uhr

Zur Serie



FRONTAL: EMPATHIEZENTRALE VIDEO

ZUFLUCHTEN - Ausstellungsraum Eulengasse, Frankfurt

Freiwilliges Zwangskollektiv
68elf studio Schaufenster
Gottesweg 102, 50939 Köln
10.01.- 21.02.2026



WIE ZUGVÖGEL

ECHANGE PARIS/BONN : NATURA MORTA

Künstler aus dem Kosovo begegnen 68elf
Kuratierung Christiane Rath / Andrea Interschick
Kunsthalle Lindenthal
Aachener Straße 220, 50931 Köln
19.02. – 22.02.2026 tägl. 17-21 Uhr



IM FOCUS

MENSCHENNEST

menschennester

Vogelnester sind Kunstwerke, aus verschiedensten Materialien und mit genialer Technik erbaut. Hoch in den Baumwipfeln oder versteckt im Gebüsch trotzen sie Sturm und Regen und bieten dem Nachwuchs Schutz. Meine Nester sind für Menschen und möchten dieses Gefühl zumindest partiell haptisch erfahrbar machen.

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